Abschlussarbeit Jürgen Cramer DI (FH) Dipl.-Immobilienökon. MSc

Abschlussarbeit Jürgen Cramer DI (FH) Dipl.-Immobilienökon. MSc

„Jagd versus Naturschutz“ ist Gegenstand hitziger Debatten, die aktuell nicht nur in Deutschland geführt werden. Das am 30.04.2015 in Nordrhein-Westfalen beschlossene „Ökologische Jagdgesetz“ ist das vorläufige Ergebnis einer langjährigen gesellschaftlichen Entwicklung. Seit geraumer Zeit versuchen jagdkritische Gruppierungen öffentlichkeitswirksam einen Widerspruch zwischen Jagd und Natur- bzw. Tierschutz zu konstruieren. Allein die Bezeichnung „Ökologisches Jagdgesetz“ soll implizieren, dass die Jagdausübung in der bisherigen Form unökologisch bzw. nicht naturschutzgerecht gewesen sei. Das oberste Ziel „Bewahrung der Natur“, zudem sich sowohl Jagd- als auch Naturschutzverbände bekennen, wird bei der gegenwärtigen ideologischen Auseinandersetzung aus den Augen verloren. Im Interesse des Naturschutzes als Ganzes, aber auch ganz speziell im Interesse der Jagd, ist es erforderlich, dass die Beteiligten vorbehaltlos aufeinander zugehen und eine Gesprächskultur finden, die von Sachlichkeit geprägt ist.


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Die tägliche Zuneigung zum Geschöpf

Die tägliche Zuneigung zum Geschöpf

Eine Würdigung unseres Ordensgründers Walter Niedl durch Jörg Mangold, erschienen im Anblick 10/2019. Unter den Künstlern, die ihre Arbeit ganz in den Dienst der Jagd und des Waldes mit ihren frei lebenden Kreaturen stellten, nahm Walter Niedl (1910-1999) eine ganz besondere Stellung ein. Enormes Wissen über die komplexen Zusammenhänge in der Natur, reiche Erfahrungen als Jäger und Forstmann, gepaart mit starker sprachlicher und künstlerischer Ausdruckskraft, machten ihn zu einem der profiliertesten Jagdmaler und Jagdphilosophen im deutschensprachigen Raum. Als die „kapitalste Trophäe, die ich je in meinem Leben gewinnen durfte“ beschreibt Walter Niedl die Gründung des Silbernen Bruchs im Jahre 1955.


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