Aktuelles in der Übersicht

Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen

Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen

Gämsen sind typische Bewohner alpiner und subalpiner Lagen, die im Sommer Felsbereiche, Latschen- und Geröllfelder und Almmatten besiedeln und im Winter sonnige und damit wärmebegünstigte Lagen mit geringer Schneedecke. Gefördert vom Orden „Der Silberne Bruch“ hat die Deutsche Wildtier Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien und Trainees der GIS-Akademie Dortmund in einer Studie „Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen“ potentielle Winter- und Sommerlebensräume der Gämse in den Bayerischen Alpen mit Hilfe einer Lebensraumanalyse bewertet und auf dieser Grundlage ein Geo-Informations-Sytem (GIS) Tool zur Identifikation geeigneter Wildruhe- bzw. Jagdschongebiete entwickelt. Solche Wildruhe- bzw. Jagdschongebiete wären gerade vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Jagddrucks in Verbindung mit einem immer zügelloser werdenden Tourismus auch in den Bayerischen Alpen ein wichtiges Instrument, um den günstigen Erhaltungszustand des Gamswildes nachhaltig zu sichern. In solchen Gebieten könnte die Art zumindest lokal natürliche Alters- und Sozialstrukturen sowie Verhaltensweisen ausbilden oder ungestörte Rückzugsorte finden. Die Aufnahme der Gämsen auf die Vorwarnliste der Roten Liste der Tiere Deutschlands ist ein Alarmsignal, das Konsequenzen im Umgang mit dieser Charakterart der Bayerischen Alpen erfordert.

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Totales Verbot von Blei in Munition geplant

Das Verbot von Bleischrot bei der Jagd auf Wasservögel, das in Österreich am 1. Juli 2012 in kraft getreten ist, war nur der Anfang. Am 25. Jänner 2021 wurde die umstrittene Verordnung der EU-Kommission zur Änderung der REACH-VO betreffend bleihaltiger Schrotmunition...

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Gilbert de Turckheim

Wir möchten unserem Freund Gilbert de Turkheim die letzte Ehre erweisen, der während einer Hochwild-treibjagd « seine Leidenschaft » in den Nordvogesen, durch einen Hertzschlag, am 19. Dezember 2020 gestorben ist.

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Oekologischer Waldumbau aus Sicht der Jagd und des Naturschutzes

Oekologischer Waldumbau aus Sicht der Jagd und des Naturschutzes

Die gegenwärtige Diskussion um die Waldstrategie 2050 und die Novellierung des BJagdG hat den Wald-Wild-Konflikt erneut in den Mittelpunkt gerückt. Die Kreisgruppe Ahrweiler stellt fest, dass nicht unser Schalenwild der General-Verursacher ist und stellt Massnahmen vor, wie langfristig gesunde, ökologisch stabile Wälder entstehen können, in den auch Reh und Hirsch ihren Lebensraum finden.

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Auf Leben und Tod – Ein Kulturjagdreisebuch

Auf Leben und Tod – Ein Kulturjagdreisebuch

Christian Carl Willinger (2018): Auf Leben und Tod - Ein Kulturjagdreisebuch. 478 Seiten, 184 farbige Abbildungen, Kunstledereinband mit Goldprägung und glanzkaschiertem Schutzumschlag, limitiert auf 500 Exemplare, ISBN 978-3-200-05922-1, Verlag CCW-Verlag,...

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