Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit

Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit

Dr. Thomas Paul, Rechtsanwalt aus Hessen, hat am Universitätslehrgang Jagdwirt, an der Universität für Bodenkultur in Wien, eine aufschlussreiche Abschlussarbeit verfasst. Ziel seiner Recherchen war es, einen Beitrag zum besseren Verständnis und zur möglichen...
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Luxuswohnungen für den Habichtskauz

Luxuswohnungen für den Habichtskauz

Michaela Domeyer vom Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) staunte nicht schlecht, als sie von Hans Renner, dem stellvertretenden Landesobmann des Silbernen Bruchs, einer Vereinigung zum Schutz von Wald, Wild und Flur, den Anruf erhielt:...
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Es gibt keinen Wald-Wild-Konflikt! Von Klaus Hackländer

Es gibt keinen Wald-Wild-Konflikt! Von Klaus Hackländer

Die zunehmende Debatte über klimafitte Wälder und die dringend notwendige Verjüngung auf deutschen Kalamitätsflächen ist offensichtlich nicht möglich, ohne den Schlachtruf „Wald vor Wild“ zu vernehmen. Dieses unsägliche Motto führt bei mir zu heftigem Kopfschütteln: Nicht bejahend nickend, sondern mit einer horizontalen Kopfbewegung.


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Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen

Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen

Gämsen sind typische Bewohner alpiner und subalpiner Lagen, die im Sommer Felsbereiche, Latschen- und Geröllfelder und Almmatten besiedeln und im Winter sonnige und damit wärmebegünstigte Lagen mit geringer Schneedecke. Gefördert vom Orden „Der Silberne Bruch“ hat die Deutsche Wildtier Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien und Trainees der GIS-Akademie Dortmund in einer Studie „Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen“ potentielle Winter- und Sommerlebensräume der Gämse in den Bayerischen Alpen mit Hilfe einer Lebensraumanalyse bewertet und auf dieser Grundlage ein Geo-Informations-Sytem (GIS) Tool zur Identifikation geeigneter Wildruhe- bzw. Jagdschongebiete entwickelt. Solche Wildruhe- bzw. Jagdschongebiete wären gerade vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Jagddrucks in Verbindung mit einem immer zügelloser werdenden Tourismus auch in den Bayerischen Alpen ein wichtiges Instrument, um den günstigen Erhaltungszustand des Gamswildes nachhaltig zu sichern. In solchen Gebieten könnte die Art zumindest lokal natürliche Alters- und Sozialstrukturen sowie Verhaltensweisen ausbilden oder ungestörte Rückzugsorte finden. Die Aufnahme der Gämsen auf die Vorwarnliste der Roten Liste der Tiere Deutschlands ist ein Alarmsignal, das Konsequenzen im Umgang mit dieser Charakterart der Bayerischen Alpen erfordert.


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Für Markus Moling spielt der Mensch im Naturgeschehen eine zentrale Rolle. Das erlegt ihm aber auch eine Aufgabe auf: Sorge zu tragen für das, was ihm überantwortet ist, für die Natur, die Tierwelt. Beatrix Sternath hat mit ihm folgendes Gespräch geführt.


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Die Rückkehr der Wölfe und daraus resultierenden Probleme

Die Rückkehr der Wölfe und daraus resultierenden Probleme

Unserer hiesigen Wölfe sind ein Teil der osteuropäischen / russischen Wolfspopulation. Aus diesen Regionen sind die Wölfe bei uns wieder zugewandert nach dem Fall der Mauer, Populationsgenetisch gesehen handelt es sich demzufolge bei diesen zugewanderten Wölfen um Abkömmlinge der oben genannten Population, die mitnichten vom Aussterben bedroht ist. Die Wölfe bei uns stellen deshalb auch keine eigenständige, isolierte besonders schützenswerte Art dar, ihre Bezeichnung als sog. Tieflandpopulation, die angeblich bedroht ist und die es als gesonderte Unterpopulation zu schützen gilt entbehrt der überprüften wissenschaftlichen Grundlage.


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Totales Verbot von Blei in Munition geplant

Das Verbot von Bleischrot bei der Jagd auf Wasservögel, das in Österreich am 1. Juli 2012 in kraft getreten ist, war nur der Anfang. Am 25. Jänner 2021 wurde die umstrittene Verordnung der EU-Kommission zur Änderung der REACH-VO betreffend bleihaltiger Schrotmunition...
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