Förderungen

Förderungen durch den Silbernen Bruch

Seit Bestehen des Ordens werden eigene und Projekte anderer zum Schutz von Wald, Wild und Flur, die Ordensbrüdern besonders am Herzen liegen, finanziell unterstützt und ausgezeichnet. Vorbild waren Beispiele aus der Landesgruppe Schweiz – z.B. der Schutz und die Wiederansiedlung des Bartgeiers.

Die erforderlichen finanziellen Mittel werden aus dem Vermögen des Ordens und der Landesgruppen sowie durch Spenden der Ordensbrüder aufgebracht.

Über die Förderungswürdigkeit entscheiden die Ordensorgane (Ordensrat, Landesräte) auf Vorschlag aus dem Kreis der Ordensbrüder. Die ausgezeichneten Leistungen sollen einem guten Beispiel für die Ehrfurcht vor allem Lebendigen und dem selbstlosen Einsatz für Natur, Umwelt und weidgerechter Jagd entsprechen.

Der Orden vergibt

  • zu Jubiläen anlässlich seines Bestehens einen Preis, der öffentlich ausgeschrieben wird (zuletzt 2005 zum 50jährigen),
  • zu den Hubertuskonventen Projektauszeichnungen/ Preise im Zusammenhang mit den Fachthemen der Konvente, die auf Vorschlag der ausrichtenden Landesgruppe erfolgen.

Die Landesgruppen vergeben Preise und Projektförderungen nach Gelegenheiten der Fachthemen ihrer nationalen Konvente.

Die Landesgruppe Deutschland nutzt für ihr gesellschaftliches und gemeinnütziges Engagement das nationale föderale Stiftungsrecht. Als Stifter hat sie 1991 die rechtsfähige „Stiftung Wald, Wild und Flur in Europa“ nach § 80 des Bürgerlichen Gesetzbuches beim Regierungspräsidium Stuttgart eingerichtet. Die Stiftung kann in allen Ordensländern wirken. Sie vergibt in regelmäßigen Abständen einen Stiftungspreis und nach Finanzlage auch Projektförderungen:

www.stiftung-wald-wild-flur-in-europa.org

gez. U. Prill 29.06.2017

Biotop für Wiesenbrüter

Der Naturschutzbund Vorarlberg führt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jägern ein Wiesenbrüterprogramm im Rheindelta durch. Die Zusammenarbeit von Naturschützern und Jägern trägt hier reiche Früchte.

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Schwarzwildübungsgatter bei Aufsess

Im Schwarzwildübungsgatter Aufseß ist auf einer knapp vier Hektar großen Waldfläche ein Gatter für Wildschweine eingerichtet worden. Dort sollen die Hunde lernen selbstständig zu arbeiten, ohne sich zu gefährden. Laut Statistik werden drei Viertel der Verletzungen den Jagdhunden bei der Saujagd zugefügt.

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Wildtruthühner in Deutschland

Wildtruthühner in Deutschland Revierpächter hegen das einzige Trutwildvorkommen in Deutschland Die Leistungen der Revierpächter für die Wildtruthühner im Kottenforst bei Bonn und die wissenschaftliche Begleitung des Projektes durch den Jagdwissenschaftler Dr. Heinrich...

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